Fenchel aus ayurvedischer Sicht: Fenchel schmeckt scharf und süss. Er hat eine kühlende Energie und eine süsse Wirkung nach der Verdauung. Er verringert Kapha und Vata, vermehrt jedoch Pitta aufgrund seiner Schärfe. Durch Kochen und Braten kannst du dem entgegenwirken und das Pitta-Dosha erhöht sich nicht mehr so stark. Wenngleich, in einiger Ayurveda-Literatur der Fenchel als ausgleichend für alle drei Doshas gilt!

Die Fenchelknolle liefert ausserdem reichlich Vitalstoffe. Kalium, Kalzium, Eisen, Vitamin B, Beta-Carotin, Vitamin C und E.

 

ZUTATEN für 1 Person:

300 g Fenchel, 100 g Zuckerschoten, 1 EL Ghee (für Veganlover 1 EL Kokosöl), etwa 50 ml Wasser, Gewürze: jeweils 1/4 Espressolöffel Kardamom/Kurkuma gemahlen, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Kala Namak (Steinsalz), etwas Ahornsirup.

 

So geht’s – ZUBEREITUNG:

1. Zuckerschoten an den Enden beschneiden und in 3 cm grosse Stücke teilen.

2. Fenchel in grobe Spalten oder Viertel teilen.

3. Ghee/Kokosöl erhitzen und die Gewürze darin anrösten.

4. Kleingeschnittenes Gemüse hinzufügen und kurz mitbraten. Mit dem Wasser auffüllen und etwa 10 min köcheln lassen. Mit Ahornsirup und Salz abschmecken => geniessen.

NÄHRWERT: 472 kcal | 29,8 g F | 44,4 g KH | 6,1 g EW | 11,7 g Ballaststoffe

 

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Angenehm für alle drei Doshas. Pitta etwas weniger Pfeffer, Kapha darf ruhig etwas mehr nehmen.

 

Ghee versus Kokosöl

Ghee hat eine kühle Energie, schmeckt süss und hat eine kühle Energie. Es verringert Pitta und Vata und erhöht Kapha nur sehr geringfügig, daher sparsam verwenden. Es ist äusserst nahrhaft, säurebindend, verjüngend und macht die Haut weich und geschmeidig. Aus ayurvedischer Sicht ist es die beste Fettform für den Körper, kräftig Leber und Nieren, stärkt das Gehirn und steigert die Intelligenz. Hilft Agni, das Verdauungsfeuer, ins Gleichgewicht zu bringen. Zusammen mit gewissen Gewürzen (Ingwer, Pippali), Zwiebeln und Knoblauch lässt sich ein ausgesprochen kräfiges Essen zubereiten, welches den stärkenden und nahrhaften Eigenschaften von Fleisch gleichkommt.

Kokosöl hat ebenfalls eine kühle Energie und schmeckt süss. Es vermindert Pitta und Vata, erhöht allerdings Kapha. Besonders ausgleichend wirkt es auf das Pitta-Dosha. Kokosöl ist ein besonders leicht verdauliches Öl und daher förderlich für das Vata-Dosha.

TIPP: In meiner Küche verwende ich hauptsächlich Kokosöl, da ich eine Pitta-Vata-Doppeldominanz habe.

 

 

Viel Spass beim Ausprobieren!

 

Mit den besten Wünschen für dein Wohlbefinden. Mögest du gesund und lange leben.

 

Regina Massinger