INTEGRALE THEORIE

Quadranten. Ebenen. Linien. Zustände. Typen.

Die integrale Theorie bzw. der integrale Bezugsrahmen, auf den ich mich beziehe, geht zurück auf den Amerikaner Ken Wilber, Autor und Philosoph. Geboren 1949 in Oklahoma City und lebt heute in Boulder/Colorado in den USA.

 

Der integrale Ansatz – eine Theorie von allem

Ken Wilber entwarf eine „Theorie von Allem“, die sog. „AQAL-Matrix„, die die Errungenschaften aller bisherigen philosophischen, wissenschaftlichen und spirituellen Erkenntnisdisziplinen würdigt. Insgesamt behandelt dieses theoretische Konzept genannt “ AQAL-IT“ 5 Teile = Quadranten, Stufen, Linien, Zustände, Typen.

Als ich anno 2011 anfing Wilbers Bücher zu lesen, faszinierten mich seine Art zu Denken und dieses Grundkonzept sofort. Sie haben mein weiteres Leben massgeblich beeinflusst. Inzwischen ist es zu einem wichtigen Werkzeug sowohl persönlich in Form einer integralen Lebenspraxis (ILP), als auch in meinem Wirken als integral orientierter Ernährungsbegleiterin geworden.

 

Das Wort integral bedeutet umfassend, einschließend, nicht marginalisierend, umarmend. Integrale Ansätze versuchen in jedem Feld genau das zu sein: die größtmögliche Anzahl von Perspektiven, Stilen und Methodologien in eine kohärente Sicht des Gegenstands einzubeziehen. In gewissem Sinn sind integrale Ansätze „Meta-Paradigmen“ oder Wege eine bereits existierende Anzahl verschiedener Paradigmen in ein wechselbezügliches Netzwerk sich gegenseitig bereichernder Ansätze zusammen zu bringen. (Ken Wilber)

 

Ich will die integrale Theorie auch nicht weiter ausführen und verweise an dieser Stelle auf Wilbers Originalliteratur. In meiner Arbeit werde ich bestimme Sachverhalte seiner Philosophie betonen und durch meine eigenen langjährigen Erfahrungen und Erkenntnisse ergänzen, die einen Bezug zum Thema Ernährung und zu einer integralen Lebenspraxis haben.

Als leicht verständliche Einführung kann ich dennoch den „Überblick über das INTEGRALE MODELL von Sean Esbjörn-Hargens“ empfehlen.